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Flauschige (Not)Fälle

Im Teddybärkrankenhaus werden Kuscheltiere zu Patient:innen

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Ein Bär mit Bauchschmerzen, ein Kolibri mit gebrochenem Flügel oder ein Dinosaurier, der plötzlich nicht mehr richtig sehen kann. Im Teddybärkrankenhaus wurden vom 28. Juni bis 1. Juli 2026 zahlreiche flauschige Patient:innen von unseren TeddyDocs – den Human- und Zahnmedizinstudierenden – versorgt. Kindergärten und Familien waren auch in diesem Jahr dazu eingeladen, gemeinsam mit ihren Kuscheltieren den Krankenhausalltag kennenzulernen.

Begleitet von den angehenden Ärzt:innen durchlaufen die Kinder im Foyer des ZOM I (Geb. 12.46) verschiedene Stationen von der Anmeldung über die Untersuchung bis hin zu Röntgen, Operation oder Apotheke. Dabei stehen nicht die Kinder selbst, sondern ihre Stofftiere im Mittelpunkt. Die kleinen Begleitpersonen schildern die Beschwerden ihrer Kuscheltiere, helfen bei Untersuchungen und entscheiden gemeinsam mit den TeddyDocs über die passende Behandlung.

Das Konzept verfolgt ein klares Ziel: Kindern frühzeitig die Scheu vor Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten zu nehmen. Indem sie medizinische Abläufe spielerisch kennenlernen und aktiv mitgestalten, erleben sie die ungewohnte Umgebung aus einer sicheren Perspektive. Gleichzeitig bietet das Teddybärkrankenhaus auch den Medizinstudierenden wertvolle Erfahrungen. Die ehrenamtlich engagierten TeddyDocs lernen, medizinische Zusammenhänge altersgerecht zu erklären, Vertrauen aufzubauen und auf die Bedürfnisse ihres jungen Gegenübers einzugehen. Kompetenzen, die später im klinischen Alltag ebenso wichtig sind wie medizinisches Fachwissen, werden gefestigt. "Ich hatte gestern einen kuriosen Fall, bei dem sich ein Teddy am Bein erkältet hat, weil er in eine Pfütze gefallen ist. Dann haben wir erst Blut abgenommen und ihn zusammen ganz schnell wieder gesund bekommen", erzählt der TeddyDoc Ole Schawacht. 

Das Teddybärkrankenhaus ist Teil eines europaweiten Projekts von Medizinstudierenden und findet seit vielen Jahren auch in Düsseldorf statt. Organisiert wird es von einem engagierten Team aus Studierenden, das die Veranstaltung jedes Jahr mit großem Einsatz vorbereitet.

 

Fotos: Studiendekanat Medizin / Kerstin Rosenkranz

Autor/in: Clarissa Söhndel
Kategorie/n: Studium und Lehre, Bewerbung und Zulassung, Medizinstudium, Zahnmedizinstudium
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