Sie haben es geschafft: Rund 180 Studierende haben ihr Medizinstudium im Sommersemester 2026 erfolgreich abgeschlossen. 137 von ihnen nahmen am vergangenen Samstag im Konrad-Henkel-Hörsaal (HS 3A) ihre Glückwunsch-Urkunden von der Medizinischen Fakultät entgegen und feierten den besonderen Anlass mit Lehrenden, Freunden und Familie.
Nach einem kraftvollen Auftakt des Medizinerchors mit „Dance the night“ von Dua Lipa begrüßte Prof. Dr. Ulrich Decking, Geschäftsführer des Studiendekanats der Medizinischen Fakultät und Hochschullehrer, die Absolvent:innen und ihre Angehörigen. Er schaute auf die zahlreichen Begegnungen mit den Studierenden in unterschiedlichen Kontexten wie Lehrveranstaltungen, Tutorien, Gremien der Fakultät und Konzerten des Medizinerchores zurück. Prof. Decking wünschte den angehenden Mediziner:innen alles Gute für ihre Zukunft sowie eine gelungene Feier. Das Examen sei die nächste Stufe auf dem Weg zum Traumberuf.
Prof. Dr. Dr. Svenja Caspers, Prodekanin für Lehre und Studienqualität der Medizinischen Fakultät, beglückwünschte die Absolvent:innen im Namen des Dekans und der gesamten Fakultät zu ihrem Examen, zusammen mit ihren Eltern, Freund:innen und Partner:innen als Wegbegleiter:innen während des Studiums. Prof. Caspers zitierte Franz Kafka: „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“ Allein die Entscheidung zum Medizinstudium als erster Schritt habe den Studierenden eine spannende neue Welt mit vielen neuen Möglichkeiten eröffnet. Die Medizin der Zukunft, die angesichts geopolitischer Entwicklungen und Fragen der Ressourcenverteilung vor relevanten Herausforderungen stehe, werde durch technologische Innovationen wie KI und Robotik mitgeprägt. Diese Herausforderungen, frei nach Albert Einstein, als Möglichkeit zu begreifen und den ärztlichen Beruf als einen der erfüllendsten und spannendsten Berufe anzunehmen, gab Frau Prof. Dr. Dr. Caspers den Absolvent:innen abschließend mit auf den weiteren Weg.
Rednerin Dr. Olga Tselikmann, Oberärztin der Klinik für Nephrologie, beschrieb die ärztliche Tätigkeit als Beruf, der „nie aufhört, sich zu verändern“. Sie gab den Absolvent:innen zahlreiche Tipps mit auf den Weg und appellierte daran, Patient:innen nicht nur mit fachlicher Expertise, sondern auch mit Empathie, Menschlichkeit und einem offenen Ohr zu begegnen.
Prof. Dr. Colin R. MacKenzie beschrieb in seiner Rede seinen nicht ganz linearen Werdegang zum Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie und rief dazu auf, mutig den eigenen Weg zu gehen – auch wenn dieser ungewöhnlich sein mag. Die Studierenden, so Prof. MacKenzie, haben sein Leben „reicher“ gemacht. Er erinnerte an den schwierigen Studienstart im Lockdown der Covid19-Pandemie und ermutigte die frischgebackenen Kolleg:innen, nun anderen Menschen aus ihrer Isolation zu helfen. Er wünschte ihnen Erfolg, Glück und „vor allem Gemeinschaft“.
Auch die Absolventinnen Ana-Nicole Sirbu und Christina Mavromati betonten in ihrer Abschlussrede, wie wichtig im Medizinstudium das Lernen in Gruppen, das Entstehen von Freundschaften und gemeinschaftliche Aktivitäten wie Medigrillen und Teddybärkrankenhaus gewesen seien. Sie reflektierten das Medizinstudium vom ersten Themenblock, über die Zwischenprüfung bis hin zum Praktischen Jahr, bedankten sich bei den Lehrenden und ihren Liebsten – und kamen zu dem Schluss: „Medizin ist immer Teamwork.“.
Die insgesamt drei Gesangseinlagen des Medizinerchors bildeten einen stimmungsvollen Rahmen. Nach den Redebeiträgen überreichte Herr Prof. Dr. Ulrich Decking im Namen der Medizinischen Fakultät den Absolvent:innen ihre Glückwunsch-Urkunden – begleitet von tosendem Applaus aus dem Publikum. Im Anschluss konnten die Anwesenden die Feier bei einem Sektempfang im Foyer ausklingen lassen und das sommerliche Wetter auf dem Campus genießen. Am Stand der Alumni-Koordinationsstelle der HHU konnten die ehemaligen Studierenden sich mit Talar und Urkunde fotografieren lassen.
Die Medizinische Fakultät wünscht den Absolvent:innen alles Gute und einen gelungenen Start ins Berufsleben!
Fotos: Studiendekanat Medizin / Kerstin Rosenkranz