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Ärztliche Kompetenzen 1

Im 3., 4. und 5. Studienjahr müssen in der Regel mindestens 65 Patientenaufnahmen und -vorstellungen auf der Station/in der Ambulanz selbstständig und erfolgreich bearbeitet werden. Dabei sollen möglichst viele der in der Düsseldorfer Liste der Behandlungsanlässe aufgeführten Behandlungsanlässe berücksichtigt werden. Ein Behandlungsanlass kann jedoch auch mehrfach bearbeitet werden, wenn es sich dabei um unterschiedliche Patientinnen bzw. Patienten handelt.

Bearbeiten mehrere Studierende (aufgrund mangelnder Verfügbarkeit von Patientinnen bzw. Patienten) gleichzeitig denselben Fall, müssen unterschiedliche Behandlungsanlässe gewählt werden. Für die Ärztlichen Kompetenzen 1 und 2 werden ausschließlich Patientenaufnahmen und -vorstellungen gewertet, die im Rahmen der Praxisblöcke bearbeitet werden. Ausnahmen sind nur bei schwerwiegenden Gründen und nach vorheriger Absprache mit dem Studiendekanat (Studienorganisation Q2) möglich. Wird nachweislich gegen diese Regeln verstoßen, werden die davon betroffenen und bereits bearbeiteten Patientenaufnahmen und -vorstellungen nicht für die Ärztlichen Kompetenzen 1 und/oder 2 gewertet.

Die Leistungen der Ärztlichen Kompetenzen 1 werden in den Praxisblöcken des 3. und 4. Studienjahres erbracht und sind Bestandteil des Leistungsnachweises "Innere Medizin". Die Note dieses Leistungsnachweises ergibt sich aus den Punkten in den Abschlussklausuren in den Studien- bzw. den integrierten Studien- und Praxisblöcken "Interdisziplinäre Entscheidungen", "Abdomen", "Bewegungsapparat", "Kopf und Nervensystem", "Thorax", "Mensch und Umwelt" und "Onkologie". Die Ärztlichen Kompetenzen 1 werden nicht benotet, sie sind jedoch Voraussetzung für die Vergabe des Leistungsnachweises.

Patientenaufnahme und -vorstellung (ausgehend vom Behandlungsanlass der Patient:innen) auf der Station/in der Ambulanz

Im 3. und 4. Studienjahr sind in der Regel 40 (unbenotete) Patientenaufnahmen und -vorstellungen auf der Station/in der Ambulanz mittels des Lernens an Behandlungsanlässen (LaB) selbstständig zu bearbeiten und einer Lehrperson (in der Regel einer Ärztin/einem Arzt) vorzustellen. Die Patientenaufnahmen und -vorstellungen müssen erfolgreich abgeschlossen werden. Die Bewertung der Lehrperson wird auf dem Feedbackbogen dokumentiert. Patientenaufnahmen und -vorstellungen, die darüber hinaus im 3. und/oder 4. Studienjahr erfolgreich bearbeitet werden, können ins 5. Studienjahr übernommen und für den Nachweis Ärztliche Kompetenzen 2 angerechnet werden.

Regelung für das Wintersemester 2020/21

Für die aktive und erfolgreiche Teilnahme an einer digitalen Praxisblockwoche werden im Wintersemester 2020/21 zwei (unbenotete) Patientenaufnahmen und -vorstellungen auf der Station/in der Ambulanz angerechnet. Als aktive Teilnahme wird dabei die regelmäßige Anwesenheit bei den vier interaktiven Veranstaltungen pro Woche via MS Teams und die Bearbeitung der Aufgaben, die mit den vier Formaten verbunden sind, gewertet. Die erfolgreiche Teilnahme liegt vor, wenn der evidenzbasierte und der laienverständliche Patientenbericht am Ende der digitalen Praxisblockwoche mit mindestens „ausreichend“ bewertet werden.

Patientenvorstellung (ausgehend vom Behandlungsanlass der Patient:innen) in den Fallkonferenzen

Im 4. Studienjahr sind mindestens vier (unbenotete) ausführliche Patientenvorstellungen in den zweimal wöchentlich stattfindenden Fallkonferenzen erfolgreich durchzuführen. Im 3. Studienjahr finden keine Fallkonferenzen statt. Die Bewertung der Lehrperson (in der Regel eine Ärztin/ein Arzt) wird auf dem Feedbackbogen dokumentiert. Die studentischen Mitglieder der Gruppe legen intern die Reihenfolge der Patientenvorstellungen in den Fallkonferenzen fest. Pro Praxisblock darf in der Regel nur eine Patientenvorstellung pro Studierende/m erfolgen. Ausnahmen müssen im Vorfeld mit dem Studiendekanat (Studienorganisation Q2) abgeklärt werden. Patientenvorstellungen in den Fallkonferenzen, die darüber hinaus im 4. Studienjahr erfolgreich durchgeführt werden, können nicht ins 5. Studienjahr übernommen und nicht für den Nachweis Ärztliche Kompetenzen 2 angerechnet werden.

Regelung für das Wintersemester 2020/21

Im Wintersemester 2020/21 finden im 4. Studienjahr keine Fallkonferenzen statt. Sie werden durch die Lehrformate in den digitalen Praxisblockwochen ersetzt. Bei regelmäßiger Teilnahme am Praxisblockunterricht in Präsenz sowie in digitaler Form werden zwei Patientenvorstellungen (ausgehend vom Behandlungsanlass der Patientin/des Patienten) in den Fallkonferenzen angerechnet.

Patientenvorstellungen in den Fallkonferenzen, die über die geforderte Anzahl im 4. Studienjahr hinausgehen, können befristet ins 5. Studienjahr übernommen und für den Nachweis Ärztliche Kompetenzen 2 angerechnet werden.

Durchführung klinisch-praktischer Prüfungen (Mini-CEX)

Im 3. und 4. Studienjahr sind mindestens fünf klinisch-praktische Prüfungen am Patienten (Mini-CEX) im Rahmen des UaKs erfolgreich zu absolvieren, davon mindestens einer im 3. und vier im 4. Studienjahr. Von diesen Mini-CEX können bis zu zwei – für die gleichzeitige Anrechnung für die Leistungsnachweise „Blockpraktikum Chirurgie“ und „Blockpraktikum Innere Medizin“ – benotet sein. Die Bewertung der Lehrperson (in der Regel eine Ärztin/ein Arzt) wird auf dem Feedbackbogen dokumentiert.

Pro Praxisblock darf in der Regel nur ein Mini-CEX pro Studierende/m abgelegt werden. Ausnahmen müssen im Vorfeld mit dem Studiendekanat Studienorganisation Q2) abgeklärt werden. Mini-CEX, die darüber hinaus im 3. und/oder 4. Studienjahr erfolgreich durchgeführt werden, können nicht ins 5. Studienjahr übernommen und nicht für den Nachweis Ärztliche Kompetenzen 2 angerechnet werden.

Regelung für das Wintersemester 2020/21

Für die aktive und erfolgreiche Teilnahme an vier digitalen Praxisblockwochen wird im Wintersemester 2020/21 ein Mini-CEX angerechnet.

Als aktive Teilnahme wird dabei die regelmäßige Anwesenheit bei den vier interaktiven Veranstaltungen pro Woche via MS Teams und die Bearbeitung der Aufgaben, die mit den vier Formaten verbunden sind, gewertet. Die erfolgreiche Teilnahme liegt vor, wenn der evidenzbasierte und der laienverständliche Patientenbericht am Ende der digitalen Praxisblockwoche mit mindestens „ausreichend“ bewertet werden. Mini-CEX, die über die geforderte Anzahl im 3. und 4. Studienjahr hinausgehen, können befristet ins 5. Studienjahr übernommen und für den Nachweis Ärztliche Kompetenzen 2 angerechnet werden.

Verantwortlichkeit: