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Ärztliche Kompetenzen 2

Die Leistungen der Ärztlichen Kompetenzen 2 werden in den Praxisblöcken des 5. Studienjahrs erbracht und sind Bestandteil des Leistungsnachweises „Notfallmedizin“. Die Note dieses Leistungsnachweises ergibt sich aus den Punkten in der Abschlussklausur im integrierten Studien- und Praxisblock „Grenzsituationen ärztlichen Handelns und Notfälle“. Die Ärztlichen Kompetenzen 2 werden nicht benotet, sie sind jedoch Voraussetzung für die Vergabe des Leistungsnachweises.

Die geforderten Unterlagen können Sie hier hochladen.

Patientenaufnahme und -vorstellung (ausgehend vom Behandlungsanlass der Patient*innen) auf der Station/in der Ambulanz

Im 5. Studienjahr sind die restlichen der mindestens geforderten 65 (unbenotete) Patientenaufnahmen und -vorstellungen auf der Station/in der Ambulanz mittels des Lernens an Behandlungsanlässen (LaB) selbstständig zu bearbeiten (in der Regel 25 Patientenaufnahmen und -vorstellungen) und einer Lehrperson (in der Regel einer Ärztin/einem Arzt) vorzustellen. Die Patientenaufnahmen und -vorstellungen müssen erfolgreich abgeschlossen werden. Die Bewertung der Lehrperson wird auf dem Feedbackbogen dokumentiert. Die Patientenaufnahmen und -vorstellungen, die im Rahmen des Praxisunterrichts in den Fächern Frauenheilkunde und Kinderheilkunde im integrierten Studien- und Praxisblocks „Lebensphasen“ bearbeitet werden, zählen zu den geforderten 25 Fällen.

Während des zweiwöchigen Hausarztpraktikums („Blockpraktikum Allgemeinmedizin“ im Praxis- block vor dem Studienblock „Mensch und Umwelt“) und der Praxisblockwoche Geriatrie im integrierten Studien- und Praxisblock „Lebensphasen“ ist es nicht möglich, Patientenaufnahmen für die Ärztlichen Kompetenzen 1 und 2 durchzuführen und Patientinnen und Patienten vorzustellen.

Patientenaufnahmen und -vorstellungen, die bereits im 3. und/oder 4. Studienjahr erfolgreich bearbeitet und nicht für den Nachweis Ärztliche Kompetenzen 1 angerechnet wurden, können in das 5. Studienjahr übernommen und für den Nachweis Ärztliche Kompetenzen 2 verwendet werden. Für die aktive und erfolgreiche Teilnahme an einer digitalen Praxisblockwoche werden im Wintersemester 2020/21 zwei (unbenotete) Patientenaufnahmen und -vorstellungen auf der Station/in der Ambulanz angerechnet.

Als aktive Teilnahme wird dabei die regelmäßige Anwesenheit bei den vier interaktiven Veranstaltungen pro Woche via MS Teams und die Bearbeitung der Aufgaben, die mit den vier Formaten verbunden sind, gewertet. Die erfolgreiche Teilnahme liegt vor, wenn der evidenzbasierte und der laienverständliche Patientenbericht am Ende der digitalen Praxisblockwoche mit mindestens „ausreichend“ bewertet werden.

Für die aktive und erfolgreiche Teilnahme an den Praxisblockwochen im integrierten Studien- und Praxisblock „Lebensphasen“ (Geriatrie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinderheilkunde) werden pro Woche ebenfalls zwei (unbenotete) Patientenaufnahmen und -vorstellungen auf der Station/in der Ambulanz angerechnet.

Patientenvorstellung (ausgehend vom Behandlungsanlass der Patient*innen) in den Fallkonferenzen

Im 5. Studienjahr sind mindestens sechs ausführliche Patientenvorstellungen in den zweimal wö- chentlich stattfindenden Fallkonferenzen erfolgreich durchzuführen. Von diesen werden drei be- notet, die restlichen drei werden ohne Note erworben. Die Bewertung der Lehrperson (in der Re- gel eine Ärztin/ein Arzt) wird auf dem Feedbackbogen dokumentiert.

Die drei unbenoteten Patientenvorstellungen in den Fallkonferenzen werden

  • im Praxisunterricht des integrierten Studien- und Praxisblocks „Grenzsituationen ärztli- chen Handelns und Notfälle“,
  • im Praxisblock nach dem Studienblock „Onkologie“ sowie
  • entweder im Praxisblock vor dem Studienblock „Mensch und Umwelt“ oder im Rahmen

des Praxisunterrichts der Frauenheilkunde im integrierten Studien- und Praxisblock „Lebensphasen“ absolviert. Die studentischen Mitglieder der Gruppe legen intern die Reihenfolge der Patientenvorstellungen in den Fallkonferenzen fest. Pro Praxisblock darf in der Regel nur eine Patientenvorstellung pro Studierende/m erfolgen. Ausnahmen müssen im Vorfeld mit dem Studiendekanat (Studienorganisation Q2) abgeklärt werden. Patientenvorstellungen in den Fallkonferenzen aus dem 4. Studienjahr können nicht in das 5. Studienjahr übernommen und nicht für den Nachweis Ärztliche Kompetenzen 2 angerechnet werden.

Die drei benoteten Patientenvorstellungen in den Fallkonferenzen finden im Rahmen des inte- grierten Studien- und Praxisblocks „Lebensphasen“

  • im Praxisunterricht der Geriatrie (eine Patientenvorstellung) und
  • im Praxisunterricht der Kinderheilkunde (zwei Patientenvorstellungen)

statt. Diese benoteten Patientenvorstellungen in den Fallkonferenzen zählen nicht nur für die Ärztlichen Kompetenzen 2, sondern zusätzlich für die Leistungsnachweise „Medizin des Alterns und des alten Menschen“ und „Blockpraktikum Kinderheilkunde“. Für den Nachweis Ärztliche Kompetenzen 2 spielen die Noten dieser Patientenvorstellungen in den Fallkonferenzen keine Rolle.

Im Wintersemester 2020/21 finden im 5. Studienjahr keine Fallkonferenzen statt. Sie werden durch die Lehrformate in den (digitalen) Praxisblockwochen ersetzt. Bei regelmäßiger Teilnahme am Praxisblockunterricht in Präsenz sowie in digitaler Form werden drei Patientenvorstellungen (ausgehend vom Behandlungsanlass der Patientin/des Patienten) in den Fallkonferenzen angerechnet.

Patientenvorstellungen in den Fallkonferenzen, die über die geforderte Anzahl im 4. Studienjahr hinausgingen, können befristet ins 5. Studienjahr übernommen und für den Nachweis Ärztliche Kompetenzen 2 angerechnet werden.

Durchführung klinisch-praktischer Prüfungen (Mini-CEX)

Im 5. Studienjahr sind mindestens sieben klinisch-praktische Prüfungen am Patienten (Mini- CEX) im Rahmen des UaKs erfolgreich zu absolvieren. Von diesen Mini-CEX werden mindes- tens vier benotet (siehe 3.5 Blockpraktika). Die Bewertung der Lehrperson (in der Regel eine Ärztin/ein Arzt) wird auf dem Feedbackbogen dokumentiert.

Die vier benoteten Mini-CEX finden im Rahmen des integrierten Studien- und Praxisblocks „Lebensphasen“

  • im Praxisunterricht der Frauenheilkunde (ein Mini-CEX),
  • im Praxisunterricht der Geriatrie (ein Mini-CEX) und
  • im Praxisunterricht der Kinderheilkunde (zwei Mini-CEX)

statt. Diese benoteten Mini-CEX zählen nicht nur für die Ärztlichen Kompetenzen 2, sondern zu- sätzlich für die Leistungsnachweise „Medizin des Alterns und des alten Menschen“, „Blockprakti- kum Frauenheilkunde“ und „Blockpraktikum Kinderheilkunde“ (siehe 3.4 Leistungsnachweis „Me- dizin des Alterns und des alten Menschen“ sowie 3.5 Blockpraktika). Für den Nachweis Ärztliche Kompetenzen 2 spielen die Noten dieser Mini-CEX keine Rolle.

Die bis zu drei unbenoteten Mini-CEX werden

  • im Praxisunterricht des integrierten Studien- und Praxisblocks „Grenzsituationen ärztli- chen Handelns und Notfälle“,
  • im Praxisblock vor dem Studienblock „Mensch und Umwelt“ und
  • im Praxisblock nach dem Studienblock „Onkologie“

absolviert. Pro Praxisblock darf in der Regel nur ein Mini-CEX pro Studierende/m abgelegt wer- den. Ausnahmen müssen im Vorfeld mit dem Studiendekanat (Studienorganisation Q2) abgeklärt werden. Mini-CEX aus dem 4. Studienjahr können nicht in das 5. Studienjahr übernommen und nicht für den Nachweis Ärztliche Kompetenzen 2 angerechnet werden.

Für die aktive und erfolgreiche Teilnahme an vier (digitalen) Praxisblockwochen werden im Wintersemester 2020/21 zwei Mini-CEX angerechnet. Als aktive Teilnahme wird dabei die regelmäßige Anwesenheit bei den vier interaktiven Veranstaltungen pro Woche via MS Teams und die Bearbeitung der Aufgaben, die mit den vier Formaten verbunden sind, gewertet. Die erfolgreiche Teilnahme liegt vor, wenn der evidenzbasierte und der laienverständliche Pati- entenbericht am Ende der digitalen Praxisblockwoche mit mindestens „ausreichend“ bewertet werden.
Die Mini-CEX in den Praxisblockwochen in Geriatrie und in einer Kinderarztpraxis sind unabhängig davon für die Leistungsnachweise „Medizin des Alterns und des alten Menschen“ und „Blockpraktikum Kinderheilkunde“ notwendig.
Im Praxisblockunterricht des integrierten Studien- und Praxisblock „Grenzsituationen ärztlichen Handelns und Notfälle“ können Mini-CEX abgelegt werden. Mini-CEX, die über die geforderte Anzahl im 3. und 4. Studienjahr hinausgingen, können befristet ins 5. Studienjahr übernommen und für den Nachweis Ärztliche Kompetenzen 2 angerechnet werden.

Zertifikat über herausragende Leistungen im Praxisunterricht

Werden von den während des gesamten Studiums insgesamt geforderten Patientenaufnahmen und -vorstellungen auf der Station/in der Ambulanz, den Patientenvorstellungen in den Fallkonfe- renzen und den Mini-CEX jeweils mindestens 60 Prozent mit „überdurchschnittlich“ bewertet (in der Regel 39 Patientenaufnahmen und -vorstellungen auf der Station/in der Ambulanz, sechs Patientenvorstellungen in den Fallkonferenzen und sieben Mini-CEX), wird hierfür von der Medizinischen Fakultät ein Zertifikat (z.B. für Bewerbungen) ausgestellt. Um ein solches Zertifikat zu erhalten, wird die/der Studierende gebeten, sich bei Erreichen dieser Voraussetzung im Studiendekanat (Studienorganisation Q2) zu melden und die entsprechenden Feedbackbögen vorzulegen. Das Zertifikat wird ausgestellt, wenn ausreichend mit „überdurchschnittlich“ bewertete Feedbackbögen vorliegen. Eine vorzeitige Teilanrechnung findet nicht statt.

Verantwortlichkeit: