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Umgang mit Stress und Krisen

Der Studienbeginn bringt neue Herausforderungen mit sich, denn der Start in das Studium ist auch der Anfang eines neuen Lebensabschnitts. Häufig bedeutet dies den Wechsel von der Schule an die Uni, den Auszug aus dem Elternhaus und vielleicht den Neubeginn in einer unbekannten Stadt. Man fühlt sich am neuen Standort erst einmal fremd und lernt, sich in einem neuen Umfeld zurechtzufinden. Dazu kommt das Studienfach Medizin: aufregend – jedoch auch mit einem umfangreichen Lernpensum, wenig Freizeit und durchaus Leistungsdruck und Stress. Jede Person verarbeitet Stress auf eine persönliche Weise. Wenn ein oder mehrere Stressfaktoren bestehen, ist es ganz normal, dass jeder Mensch anders darauf reagiert und unterschiedlich belastbar ist.

Welche Stressfaktoren kann es geben?

  • Krisen im Studium: Mit Problemen wie Prüfungssorgen oder auch Prüfungsangst oder Konzentrationsschwierigkeiten hat wahrscheinlich jede:r im Laufe seines:ihres Studiums in unterschiedlicher Ausprägung einmal zu kämpfen.
  • Der Ausbruch oder die Verschlechterung einer eigenen somatischen Erkrankung.
  • Der Ausbruch oder die Verschlechterung einer eigenen psychiatrischen Erkrankung (wie Depression, Angsterkrankung, Bipolare Erkrankung, Essstörung) - die jeden treffen kann und die sich sehr gut behandeln lassen.
  • Externe belastende Faktoren durch finanzielle Probleme, Partnerschafts- oder Familienkonflikte sowie Trauer oder Verlust.
     

Wir möchten, dass Sie als unsere Studierenden das Studium gut und sicher bewältigen. Dazu gehört für uns, Sie sicher über Stolpersteine zu begleiten.

Wenn Sie sich durch die vier oben genannten Stressfaktoren in besonderem Maße beeinträchtigt fühlen, sprechen Sie diese offen an – im Freundes- und Familienkreis aber auch mit Kommiliton:innen.

Es gibt zusätzlich auf dem Campus kompetente Ansprechpersonen, die Ihnen vertraulich zuhören, Sie gerne beraten und die Ihnen Hilfe anbieten.

Jürgen Hünten
Pfarrer der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG)


Weitere Informationen und Angebote der KHG

Prof. Dr. Nicola Stricker
Pfarrerin der Evangelischen Studierenden-Gemeinde (ESG)


Weitere Informationen und Angebote der ESG

Die Psychologische Beratung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ist die erste Anlaufstelle für Studierende auf dem Campus. Von hier aus kann eine Weiterleitung zu diagnostischen und weiterversorgenden Stellen erfolgen.

Angelika Wuttke
Dipl.-Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin
Psychologische Beratung der HHU


Weitere Informationen

Univ.-Prof. Dr. Matthias Franz
Facharzt für Psychotherapeutische Medizin
Facharzt für Neurologie und Psychiatrie
Klinisches Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie


Weitere Informationen und Ansprechpersonen

Dipl.-Psych. Anja Kanzler
Psychologische Psychotherapeutin
Geschäftsführende Leiterin
Psychotherapeutische Institutsambulanz der HHU (PIA)


Weitere Informationen

Univ.-Prof. Dr. Eva Meisenzahl-Lechner
Ärztliche Direktorin des LVR-Klinikum Düsseldorf
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie


Spezialteam für Studierende der Medizin

Verantwortlichkeit: