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PJ im Ausland

Auch im Rahmen Ihres Praktischen Jahres besteht für Sie die Möglichkeit, ins Ausland zu gehen! Grundsätzlich können Sie ein Tertial, zwei Tertiale oder sogar das gesamte Praktische Jahr, also alle drei Tertiale, optimal im Ausland absolvieren. Es besteht außerdem die Möglichkeit, ein, zwei oder alle drei Tertiale jeweils in zwei Abschnitte von je acht Wochendauer zu splitten und jeweils den einen Teil im Ausland und den anderen im Inland (auch außerhalb der HHU) zu absolvieren.

Achtung: Beim gesplitteten Tertial ist eine Hälfte zwingend im Inland zu absolvieren! 

Allgemeine Richtlinien

Bevor Sie sich bei der gewünschten ausländischen Einrichtung bewerben, sollten Sie sicherstellen, dass diese bereits von dem Landesprüfungsamt für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie (LPA) anerkannt wurde. Die Liste der bereits vom LPA anerkannten ausländischen Einrichtungen finden Sie hier.

Sollte sich Ihre gewünschte ausländische Einrichtung nicht auf der LPA-Liste befinden, so müssen Sie diese vor Antritt Ihres jeweiligen PJ-Tertials durch ein sogenanntes „Äquivalenzverfahren“ beim LPA anerkennen lassen.
Nähere Informationen

Bitte wenden Sie sich an im Studiendekanat, wenn Sie hierzu Fragen haben.

Studierendenstatus im Ausland

Wenn Sie einen PJ-Abschnitt im Ausland absolvieren möchten, müssen Sie sicherstellen, dass Sie auch im Ausland einen Studierendenstatus für den entsprechenden Zeitraum besitzen. Um diesen Studierendenstatus im Ausland nachzuweisen, müssen Sie grundsätzlich an der jeweiligen ausländischen Universität, an der bzw. deren Universitätsklinikum oder Lehrkrankenhaus Sie den PJ-Abschnitt absolvieren, im Fach Medizin eingeschrieben sein. Sollte eine Einschreibung nicht möglich sein, kann der Studierendenstatus alternativ durch eine Statusbescheinigung nachgewiesen werden. Eine Vorlage für die Statusbescheinigung finden Sie auf der Webseite des LPA (s. zweite Seite: „Confirmation“).
Einige Universitäten im Ausland verwenden zur Bestätigung des Studierendenstatus ihre eigene Vorlage. Die Universitäten in der Schweiz bezeichnen beispielsweise ihre Vorlage für den Studierendenstatus als „Äquivalenzbescheinigung“. Diese wird vom LPA akzeptiert, solange es inhaltliche Übereinstimmungen mit der Vorlage des LPA gibt. Im Zweifelsfall klären Sie im Vorfeld mit dem LPA, ob die ausländische Vorlage akzeptiert wird. Außerdem empfiehlt es sich, vor Antritt Ihres jeweiligen Tertials sicherzustellen, dass Ihnen die Medizinische Fakultät der ausländischen Universität den geforderten Studierendenstatus tatsächlich bescheinigen wird. Ohne diese Bescheinigung kann ein abgeleisteter PJ-Abschnitt im Ausland nicht anerkannt werden.
Auf der Webseite des LPA finden Sie außerdem die Vorlage in französischer, italienischer und spanischer Sprache (s. Bescheinigung über die praktische Ausbildung in der Krankenanstalt im Ausland).

Anerkennung

Die spätere Anerkennung des Auslandstertials erfolgt durch das LPA.
Hinweis: Werden die Pflichttertiale Chirurgie und/oder Innere Medizin im Ausland absolviert, so muss dies entsprechend als „Chirurgie“ bzw. „Innere Medizin“ auf der Tertialbescheinigung ausgewiesen werden! Bescheinigungen mit Teilfächern wie „Kardiovaskuläre Chirurgie“, „Hämatologie“ o.ä. sind für die Pflichttertiale nicht zulässig.

Hinweis zum Versicherungsschutz

Während Ihres Auslandstertails sind Sie nicht über die HHU bzw. das UKD versichert. Den Versicherungsstatus im Ausland müssen Sie im Vorfeld mit der jeweiligen ausländischen Einrichtung klären. Ggf. müssen Sie vor Ihrer Abreise die entsprechenden Auslandsversicherungen (Kranken-, Haftpflicht-, Unfallversicherung etc.) abschließen.

Weitere Informationen zu Fehlzeiten, Splitting, Nachweis der Landessprache etc.

Siehe Merkblatt zum Praktischen Jahr gemäß §§ 3, 4, 12 der Approbationsordnung für Ärzte (ÄAppO, 6. PJ im Ausland, e)

Organisation in Eigeninitiative

In der Regel muss der PJ-Platz (Praktikumsplatz) im Ausland von Ihnen eigenständig organisiert werden. Beachten Sie bitte dabei die vorgenannten Informationen zu den Richtlinien! In ILIAS finden Sie die Präsentationsfolien unserer Veranstaltungsreihe „Medicine goes abroad“. In den Präsentationsfolien finden Sie u.a. Tipps dazu, wie Sie einen Praktikumsplatz im Ausland finden können, sowie einige Beispiele. Ebenfalls finden Sie in ILIAS Erfahrungsberichte von Ihren Kommiliton:innen, die bereits einen PJ-Aufenthalt im Ausland absolviert haben. Profitieren Sie also von den Informationen sowie Adressen, die Ihre Kommiliton:innen bereit gestellt haben! Den direkten Zugang zum entsprechenden Ordner in ILIAS finden Sie in der rechten Spalte auf dieser Seite. Bitte beachten Sie: in der mobilen Ansicht finden Sie den Zugang zu ILIAS unten auf dieser Seite.

PJ an unseren Partnerhochschulen und -einrichtungen

Gerne können Sie sich für ein (halbes) PJ-Tertial an einer unseren Partnerhochschulen und - einrichtungen bewerben. Bitte beachten Sie die aktuellen Ausschreibungen auf unserer Webseite.

PJ innerhalb des Erasmus-Raums

PJ-Tertiale innerhalb des sogenannten „Erasmus-Raums“ können im Rahmen von „Erasmus+ Praktikum“ gefördert werden. Anders als bei „Erasmus+ Studium“ (für ein Auslandssemester) ist eine Erasmus+-Partnerschaft zwischen der ausländischen Universität und der HHU bei Erasmus+ Praktikum in der Regel nicht notwendig.

Die Organisation des PJ-Platzes müssen Sie hierbei selbst übernehmen. Nachdem Sie eine Zusage von der ausländischen Einrichtung erhalten haben, können Sie sich für die finanzielle Förderung über Erasmus+ Praktikum beim International Office der HHU bewerben.

Bitte beachten Sie, dass eine Förderung von PJ-Tertialen über das Programm Erasmus+ Studium nicht möglich ist. Über Erasmus+ Studium können ausschließlich Auslandssemester gefördert werden.

PJ außerhalb des Erasmus-Raums und in Übersee

Wenn Sie Ihr PJ-Tertial außerhalb des Erasmus-Raums (z.B. in der Schweiz) und/oder in Übersee absolvieren werden, können Sie sich für eine finazielle Förderung durch die HHU Mobility Grants bzw. die PROMOS-Stipendien beim International Office der HHU bewerben. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Seite des International Office.

DAAD

Förderungsmöglichkeiten des DAAD (Deutsche Akademische Austauschdienst) können Sie in der  Stipendiendatenbank recherchieren oder den aktuellen Ausschreibungen entnehmen.

Weitere externe Förderungsmöglichkeiten

Weitere externe Förderungsmöglichkeiten werden in Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Medicine goes abroad“ vorgestellt. Die Präsentationsfolien, in denen diese externen Förderungsmöglichkeiten aufgelistet sind, finden Sie in ILIAS. Den direkten Zugang zum entsprechenden Ordner in ILIAS finden Sie in der rechten Spalte auf dieser Seite. Bitte beachten Sie: in der Mobilfon-Ansicht finden Sie den Zugang zu ILIAS unten auf dieser Seite. 

Eine Aufwandsentschädigung bzw. Bezahlung im Rahmen eines PJ im Ausland kann in vollem Umfang angenommen werden. BAföG-Empfänger/innen sollten aber beachten, dass der Freibetrag von ca. 5.400 Euro pro Jahr nicht überschritten wird. (siehe: Bafög - Welche Freibeträge werden gewährt?)

Haben Sie weitere Fragen?
Benötigen Sie einen Letter of Recommendation/Dean?
Benötigen Sie Hilfe bei der Bewerbung - Siegel und Unterschrift?

Dann kommen Sie in die Sprechstunde von Herrn Yiliqi im Studiendekanat Medizin:

dienstags 10-11 Uhr & mittwochs 15-16 Uhr

Die persönliche Sprechstunde fällt bis auf Weiteres aus. Stattdessen findet die Beratung per oder telefonisch statt.

Hinweis Letter of Recommendation/Dean:
Um Wartezeiten für einen Letter of Recommendation/Dean zu vermeiden, können Sie uns gerne im Vorfeld Ihre Matrikelnummer und die Startzeit Ihres PJ in Deutschland per E-Mail mitteilen.

Verantwortlichkeit: